Was kostet eine Website für Handwerker 2026? Preise, Fallen & was wirklich zählt
„Was kostet eine Website für Handwerker?” – das ist die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird. Die ehrliche Antwort: zwischen 0 € und 25.000 €. Welcher Preis der richtige ist, hängt von Ihrem Betrieb ab – und davon, ob Sie die versteckten Kosten mitrechnen. Wir klären beides.
Die drei Preisklassen – kurz erklärt
Wer sich heute eine Handwerker-Website erstellen lässt, landet in einer von drei Preisklassen. Welche für Sie passt, hängt von Ihrem Auftragsvolumen, Ihren Zielen und davon ab, wie viel Sie selbst beitragen wollen.
- +Niedrige Einstiegshürde
- +Sofortige Veröffentlichung
- +Keine Abhängigkeit von Agenturen
- −Wirkt nicht individuell (5.000+ identische Templates)
- −Kein Branchenfokus – die Seite könnte alles sein
- −Lokales SEO-Basis fehlt meist komplett
- −Zeitaufwand für Eigenpflege: 5–15 Std. pro Jahr
- +Individuelles Design
- +Persönlicher Ansprechpartner
- +Inhalte werden übernommen
- −Lieferzeit oft 6–12 Wochen
- −Lokales SEO nur, wenn explizit beauftragt
- −Kein Branchenverständnis – Sie müssen alles erklären
- −Wartung / Hosting oft zusätzlich (50–150 € pro Jahr)
- +Höchste Designqualität
- +Strategische Konzeption, Workshops, Markenbildung
- +Sinnvoll für sehr große Betriebe oder Filialnetz
- −Für klassische Handwerksbetriebe überdimensioniert
- −Hohe laufende Kosten (CMS-Pflege, Updates, SEO)
- −Projektdauer oft 3–6 Monate
- −Erstauftrag entsteht, bevor Sie verstehen, was Sie bekommen
Faustregel: Wenn Ihr Jahresumsatz unter 500.000 € liegt, brauchen Sie keine 10.000 €-Agentur. Wenn er über 2 Mio. € liegt, sollten Sie über eine individuelle Lösung nachdenken. Dazwischen liegt das Süßwarenregal – da tummeln sich die meisten seriösen Anbieter.
Die versteckten Kosten, die in „499 €”-Angeboten nicht stehen
Wer nur den Angebotspreis vergleicht, vergleicht Äpfel mit Birnen. Viele Website-Pakete kommen mit Aufgaben, die Sie später zusätzlich lösen müssen – oder die Sie unter Zeitdruck schleifen lassen (und dann bringt die ganze Website nichts).
- Texte schreiben oder beauftragenViele Anbieter liefern nur das Gerüst – die Texte (Leistungen, Über uns, Impressum, DSGVO-Erklärung) müssen Sie selbst schreiben oder zusätzlich beauftragen (300 – 1.500 € extra).
- Fotos aufbereitenProfessionelle Aufnahmen Ihrer Arbeit kosten 250 – 800 €, Bildbearbeitung 50 – 200 €. Stock-Fotos sind bei Handwerkern ein Vertrauens-K.O. – der Kunde will Sie sehen, nicht generische Handwerker.
- Domain + Hosting + SSLEine .de-Domain kostet 10 – 15 € pro Jahr, Hosting 50 – 200 € pro Jahr, SSL inklusive. Klingt wenig, summiert sich aber über fünf Jahre auf bis zu 1.000 €.
- DSGVO-konforme PflichtteileImpressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner – wer das schlampig macht, riskiert Abmahnungen ab 800 € aufwärts. Gute Anbieter liefern das mit.
- Laufende SEO-PflegeEine Website ohne SEO ist wie ein Schild im Wald. Lokales SEO (Google Unternehmensprofil, Branchenverzeichnisse, Keywords) erfordert 2 – 4 Stunden pro Monat – entweder Ihre Zeit oder 200 – 500 € pro Monat bei einer Agentur.
- Wartung und UpdatesWordPress braucht monatliche Sicherheits-Updates. Wer das schleifen lässt, wird gehackt – und die Wiederherstellung kostet 500 – 2.000 €. Statische Seiten wie unsere brauchen keine.
Wenn Sie alles zusammennehmen – Texte, Fotos, DSGVO, SEO, Wartung, drei Jahre Hosting – liegt ein typisches 499-Euro-Angebot nach drei Jahren real bei 2.000 – 4.000 € Gesamtkosten und Dutzenden Stunden Ihrer eigenen Zeit. Eine ehrliche Full-Service-Lösung für Handwerker-Websites ab 199 € schneidet hier oft besser ab, weil der Festpreis alles abdeckt.
Warum der Baukasten für die meisten Handwerker zum Verlustgeschäft wird
Ich sage nicht, dass Baukasten schlecht sind. Für einen Friseurladen mit zwei Mitarbeitern, der ein Portfolio zeigen will, ist ein Jimdo oder Wix absolut ausreichend.
Aber für einen Handwerksbetrieb haben Baukasten-Lösungen strukturelle Nachteile:
- Optik: Tausende andere Betriebe sehen identisch aus. Ihr Logo, Ihre Farben – aber im selben Template-Raster wie die Konkurrenz zwei Straßen weiter.
- Lokales SEO: Google straft generische Sites ab. Eine Seite, die zu allem passen könnte, rankt für nichts spezifisch.
- Mobile: Die meisten Baukasten-Templates sind auf Desktop optimiert – Handwerker-Kunden suchen aber zu 70 % auf dem Smartphone.
- Conversion: Kein integriertes Kontaktformular mit Branchenlogik (Notdienst-Tag, Sanitär-Notfall-Button, Elektriker-Checkliste).
Das Ergebnis: Sie zahlen wenig Geld, investieren 15 Stunden, und die Website generiert ein, zwei Anfragen pro Jahr. Das ist das Verlustgeschäft.
Unser Modell: 199 € einmalig, 29 €/Monat wenn Sie wollen
Wir wollten kein Abo-Modell, das Sie in fünf Jahren noch zahlen, nur damit Ihre Website überhaupt online bleibt. Für 199 € einmalig bauen wir Ihnen eine Handwerker-Website, die viele Jahre läuft – ohne dass monatliche Kosten nötig sind, damit sie überhaupt erreichbar bleibt. Keine laufende Gebühr, kein Kleingedrucktes, keine Abo-Falle.
Für 29 €/Monat – komplett optional – übernehmen wir das, was Handwerker am meisten nervt: Hosting, SSL-Zertifikat, Sicherheits-Updates und die gesamte Technik-Pflege. Sie bekommen monatlich eine kurze Status-Mail, können uns jederzeit per WhatsApp ansprechen, und das Paket ist monatlich kündbar – kein Vertrag, keine Mindestlaufzeit.
Anders gesagt: Die 199 € sind das Fundament, das lange hält. Die 29 €/Monat sind die Hand, die das Fundament pflegt, wenn Sie keine Lust auf Technik haben. Wer nur das Fundament will, zahlt 199 € und ist fertig.
Checkliste: Daran erkennen Sie, ob ein Website-Preis fair ist
Egal, für welche Preisklasse Sie sich entscheiden – diese sechs Fragen sollten Sie jedem Anbieter stellen, bevor Sie unterschreiben:
- 1Schriftliches Angebot mit Lieferumfang – ohne Kleingedrucktes ("zzgl. X")
- 2Anzahl Beispiele aus Ihrer Branche – ein guter Anbieter kann mind. 5 Handwerker-Websites zeigen
- 3Festpreis oder Stundenabrechnung – Stundenabrechnung ohne Deckel ist immer ein Risiko
- 4Wer schreibt die Texte? Wer macht die Fotos? Wer kümmert sich um DSGVO?
- 5Wer macht das Hosting? Was kostet es nach dem ersten Jahr?
- 6Wann geht die Seite live? Was passiert, wenn der Termin nicht hält?
Praxis-Tipp: Fragen Sie gezielt nach Referenzen aus Ihrer Branche. Ein guter Handwerker-Webdesign-Anbieter zeigt Ihnen sofort drei bis fünf Beispiele – ohne Ausreden.
Was eine günstige Handwerker-Website wirklich wert sein muss
Hier kommt die Rechnung, die viele Handwerker nicht aufstellen: Eine typische Handwerker-Anfrage hat einen Auftragswert von 800 – 5.000 € (Sanitär-Notdienst, Elektriker-Verkabelung, Maler-Vollauftrag). Wenn Ihre Website pro Jahr nur zwei zusätzliche Aufträge generiert, hat sie sich bereits amortisiert.
Selbst eine 199 €-Website, die pro Jahr nur drei zusätzliche Aufträge à 1.500 € bringt, liefert einen Return von über 2.000 % – das schafft keine andere Investition, die Sie als Handwerker tätigen.
Aber – und das ist der entscheidende Punkt – diese Rechnung geht nur auf, wenn die Website nicht die typischen Fehler macht. Sonst bleibt sie eine digitale Visitenkarte, die niemand findet.
Fazit: Der Preis ist nicht die wichtigste Variable
Eine teure Website ist nicht automatisch besser. Eine billige Website ist nicht automatisch schlecht. Entscheidend ist, ob der Anbieter Ihre Branche versteht, ob er alles Wichtige mitliefert und ob er ehrlich sagt, was Sie bekommen – und was nicht.
Wenn Sie unsicher sind, welches Modell zu Ihrem Betrieb passt: fordern Sie kostenlos eine unverbindliche Vorschau an. Sie sehen genau, was 199 € konkret liefern, und können danach fundiert entscheiden.